
Folsäure bei Kinderwunsch – warum sie so wichtig ist
Viele Frauen beschäftigen sich erst mit Folsäure, wenn sie bereits schwanger sind. Tatsächlich ist Folsäure aber schon vor der Schwangerschaft ein wichtiges Thema – also bereits dann, wenn ein Kinderwunsch besteht.
Der Grund: In den ersten Wochen der Schwangerschaft entwickeln sich zentrale Strukturen des Kindes oft schon, bevor viele Frauen überhaupt sicher wissen, dass sie schwanger sind. Deshalb wird Folsäure häufig bereits bei Kinderwunsch empfohlen.
Doch wann sollte man mit Folsäure beginnen? Welche Menge ist sinnvoll? Und warum enthalten moderne Schwangerschaftspräparate häufig nicht nur klassische Folsäure, sondern auch aktive Folatformen?
Kurzantwort
Folsäure ist bei Kinderwunsch besonders wichtig, weil eine ausreichende Folatversorgung bereits vor der Empfängnis eine Rolle spielt. Die ergänzende Aufnahme von Folsäure erhöht den Folatspiegel; ein niedriger Folatspiegel gilt bei Schwangeren als Risikofaktor für Neuralrohrdefekte beim heranwachsenden Fötus. Die positive Wirkung stellt sich bei einer ergänzenden Aufnahme von 400 µg Folsäure täglich über mindestens einen Monat vor und bis zu drei Monate nach der Empfängnis ein. orthopregna® enthält 500 µg Folsäure pro Tagesportion, davon 300 µg klassische Folsäure und 200 µg Quatrefolic®.
Frühzeitig an die richtige Versorgung denken

Warum Folsäure schon bei Kinderwunsch wichtig ist
Folsäure ist eines der bekanntesten Mikronährstoffthemen rund um Kinderwunsch und Schwangerschaft. Viele Frauen beginnen jedoch erst dann damit, sich mit Folsäure zu beschäftigen, wenn die Schwangerschaft bereits festgestellt wurde.
Dabei ist gerade die frühe Phase entscheidend. In den ersten Schwangerschaftswochen finden wichtige Entwicklungsschritte statt – oft zu einem Zeitpunkt, an dem die Schwangerschaft noch gar nicht sicher bekannt ist. Deshalb ist es sinnvoll, Folsäure bereits bei bestehendem Kinderwunsch einzuplanen.
Folsäure, Folat und Folatspiegel
Im Alltag wird meist von Folsäure gesprochen. Gemeint ist dabei die ergänzende Versorgung mit Folatverbindungen, die den Folatspiegel im Körper erhöhen können.
Die ergänzende Aufnahme von Folsäure erhöht bei Schwangeren den Folatspiegel. Ein niedriger Folatspiegel gilt als Risikofaktor für die Entstehung von Neuralrohrdefekten beim heranwachsenden Fötus. Wichtig ist: Neuralrohrdefekte können auch andere Ursachen haben; eine Folsäureergänzung kann daher nicht in jedem Fall verhindern, dass ein solcher Defekt entsteht.
Wann sollte man mit Folsäure beginnen?
Die positive Wirkung stellt sich bei einer ergänzenden Aufnahme von 400 µg Folsäure täglich ein – über einen Zeitraum von mindestens einem Monat vor und bis zu drei Monaten nach der Empfängnis.
Für Frauen mit Kinderwunsch bedeutet das: Folsäure ist kein Thema „ab positivem Schwangerschaftstest“, sondern idealerweise bereits Teil der Vorbereitung auf eine mögliche Schwangerschaft.
Warum moderne Präparate aktive Folatformen enthalten
Klassische Folsäure muss im Körper umgewandelt werden. Einige Schwangerschaftspräparate kombinieren sie deshalb mit einer aktiven Folatform.
orthopregna® enthält neben klassischer Folsäure auch Quatrefolic®. Quatrefolic® ist eine aktive Form der Folsäure, die dem Körper ohne vorherige Umwandlung zur Verfügung steht und eine höhere Bioverfügbarkeit aufweist.
Folsäure nicht isoliert betrachten
So wichtig Folsäure ist: Kinderwunsch und Schwangerschaft betreffen nicht nur einen einzelnen Mikronährstoff. Auch DHA, Jod, Vitamin D, Eisen, Magnesium, Zink und weitere Nährstoffe können eine Rolle spielen.
Deshalb setzen viele Schwangerschaftspräparate nicht nur auf Folsäure allein, sondern auf ein abgestimmtes Mikronährstoffkonzept.
Ein Beispiel: orthopregna® von Orthomed
orthopregna® ist ein Mikronährstoffpräparat für Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit. Pro Tagesportion enthält es 500 µg Folsäure, davon 300 µg klassische Folsäure und 200 µg als Quatrefolic®.
Ergänzt wird diese Folatkombination durch weitere Mikronährstoffe wie DHA, Vitamin D, Jod, Eisen, Magnesium, Cholin, Lutein, Zeaxanthin und Milchsäurebakterienkulturen. Das Präparat ist in den Darreichungsformen Granulat oder Tabletten erhältlich.
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Fazit: Folsäure bei Kinderwunsch frühzeitig einplanen
Folsäure ist eines der wichtigsten Mikronährstoffthemen bei Kinderwunsch. Entscheidend ist vor allem der Zeitpunkt: Eine ergänzende Versorgung sollte idealerweise nicht erst mit dem positiven Schwangerschaftstest beginnen, sondern bereits dann, wenn eine Schwangerschaft geplant ist.
Der Grund liegt in der frühen Entwicklung des Kindes. Da wichtige Entwicklungsschritte schon in den ersten Schwangerschaftswochen stattfinden, ist eine gute Folatversorgung bereits vor der Empfängnis sinnvoll.
orthopregna® kombiniert klassische Folsäure mit Quatrefolic®, einer aktiven Folatform. Ergänzt wird diese Folatkombination durch weitere Mikronährstoffe wie DHA, Vitamin D, Jod, Eisen, Magnesium, Cholin und Milchsäurebakterienkulturen. Damit ist Folsäure nicht isoliert, sondern Teil eines umfassenderen Konzepts für Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit.